Kurse

Die nächsten Kurse mit Christof Nikolaus Schröder:


«Gaudete in Domino – Freuet euch im Herrn»

Gregorianischer Choral zum Dritten Adventssonntag

Advent: dunkelste und stillste Zeit des Jahres!? Heute lässt es das geschäftige Treiben anders erscheinen – aber für uns Christen bleibt der Advent eine Zeit der Stille und Einkehr, nach alter Tradition gar eine Buss- und Fastenzeit. Wir bereiten uns auf das grosse Fest der Menschwerdung Gottes vor, auf Weihnachten. Die Natur fällt in tiefe Winterruhe, so soll auch die Seele ruhig werden. Sie schaut mit Hoffnung auf das, was da kommen wird. Deshalb ist der grosse Ruf des Advents das «Veni!», das «Komm doch!» Die Liturgie nähert sich immer mehr der Geburt des Herrn, aus dem Hoffen wird zunehmend Gewissheit. Ein Sonntag ragt aus dieser Busszeit besonders heraus, der dritte Advent, der Sonntag Gaudete, einer der beiden ‹rosa› Sonntage im Jahr: Das Lila der Busszeit lichtet sich durch das Weiss des weihnachtlichen Lichtes. «Gaudete in Domino semper – Freuet euch im Herrn allezeit» steht über diesem Tag, und in diesen Freudengesang wollen wir in Kappel einstimmen.

9. bis 11. Dezember 2022 | Kloster Kappel am Albis (Schweiz)

Einige Gedanken zum Introitus «Gaudéte in Dómino semper»:

Video auf Youtube


«Transgressio – Grenzüberschreitung»

Gregorianik experimentell II.

12. bis 14. August 2022 | Kloster Kappel am Albis (Schweiz)


«Veni Creatur Spiritus – Komm Schöpfer Geist

Der Heilige Geist im Gregorianischen Choral

Vierzig Tage nach Ostern fuhr Christus in den Himmel ... und es blieb ein Vakuum, eine Leerstelle, denn von nun an standen die Jüngerinnen und Jünger alleine in der Welt. Aber der Herr hat ihnen einen Beistand versprochen, den Heiligen Geist. Der Kurs begibt sich auf die Spuren des Heiligen Geistes und seines belebenden, pfingstlichen Feuers.

10. bis 12. Juni 2022 | Kloster Kappel am Albis (Schweiz)


«In Tribulatione – In der Bedrängnis»

Krisenzeiten im Gregorianischen Choral

Die Corona-Pandemie kam über die Welt wie eine biblische Plage und traf viele Gesellschaften unvorbereitet, weil sie der Krisen entwöhnt waren. Die biblischen Geschichten sind da ganz anders: hier ist die Krise fast Normalität, von der Sintflut über die Gefangenschaft in Ägypten bis zu Hiob und Jesu Tod am Kreuz bestimmen Krisen das Leben des Gottesvolkes und vieler einzelner Menschen. Über die Jahrhunderte halfen Texte und gesungene Gebete, wie die des Gregorianischen Chorals, auch in nachbiblischer Zeit den Menschen durch krisenhafte Zeiten ... auch heute noch.

18. bis 20. März 2022 | Kloster Kappel am Albis (Schweiz)


«Gloria in excelsis! – Ehre sei Gott in der Höhe!»

Engel im gregorianischen Choral

Das deutsche Engel kommt vom griechischen Angelos, was Bote oder Gesandter bedeutet. In der Bibel sind die Engel der Hofstaat Gottes, Cherubim und Seraphim dienen ihm und singen das Dreimalheilig. Gott sendet sie aus zu den Menschen, um seine Botschaften zu übermitteln und seine Entscheide auszuführen. Engel berufen Propheten, und sie schützen die Gerechten vor ihren Verfolgern. Es sind Engel, die in den besonderen Momenten der Heilsgeschichte zur Stelle sind: Der Erzengel Gabriel verkündet Maria, dass durch sie Gottes Frohbotschaft, das Eu-Angelion, leibhaftig in die Welt kommen wird, und der Engel des Herrn wälzte den Stein vom Grab und berichtete den Frauen als ersten von der Auferstehung. Die Schutzengel schickt Gott zu uns, damit wir heil durch alle Lebenslagen kommen und aus der Bedrängnis befreit werden, wie Petrus aus dem Gefängnis des Herodes. Von all dem weiss der Gregorianische Choral zu singen.

10. bis 12. Dezember 2021 (Dritter Advent) | Kloster Kappel am Albis (Schweiz)


«Transgressio – Grenzüberschreitung»

Gregorianik experimentell

Spielst Du ein Instrument und hast Freude am Improvisieren?
Kannst Du jutzen und hast Lust, dies mit archaischen Melodien der St. Galler Gregorianik-Tradition zu verbinden?
Bist Du Rapperin oder Rapper und kannst Dir vorstellen, über starke Psalmtexte zu rappen?
Hörst oder singst Du gerne Greg. Choral und verspürst den Reiz, dies im Zusammenklang mit anderen musikalischen Ausdrucksformen auszuprobieren?

Dann komm zu diesem Kurs und lass uns gemeinsam Grenzen überschreiten, durch die Zeit reisen und mit Stimme und Klang experimentieren. Die über tausendjährigen gregorianischen Melodien sind eine wahre Fundgrube für musikalische Stile unserer Zeit, und ihre Texte sprechen mitten aus dem Leben, damals wie heute.
Im Vorfeld des Kurses wird der Kursleiter mit jeder Teilnehmerin, jedem Teilnehmer Kontakt aufnehmen und die Möglichkeiten ausleuchten, wie die individuellen Interessen eingebracht werden können. Im Kurs selbst werden wir einfache, aber prägnante Stücke gemeinsam erarbeiten, die in individuellen Formen aufgenommen und weitergeführt werden können. Auch wer einfach nur gemeinsam Choral singen und in den Klang eintauchen möchte, wird auf seine Kosten kommen. Wir werden uns in den Rhythmus der Tagzeitengebete im Kloster Kappel einfügen und auch mehrfach für uns alleine in der Klosterkirche singen.
Was sich schlussendlich ergibt, lässt sich nicht vorhersagen – es wird eben ein Experiment.

2. bis 4. Juli 2021 | Kloster Kappel am Albis (Schweiz)


«Urbs Dei – Jerusalem / Jerusalem – Stadt Gottes»

Wegen der Corona-Pandemie abgesagt.

Evtl. wird der Kurs 2022 erneut ausgeschrieben.

Jerusalem – die heilige Stadt, Stadt Gottes, Stadt des Tempels und der Grabeskirche.
Jerusalem – Himmel auf Erden, Stadt der drei grossen Weltreligionen, Ziel von Pilgerreisen, heute wie zur Zeit der Psalmen, Sehnsuchtsort für viele.
Jerusalem – gebaut aus lebendigen Steinen, Eckstein und Fundament, perlengeschmückte Braut, erfüllt vom Jubel des Dreimalheilig.

Viele Bilder und Visionen weckt der Name dieser Stadt seit Urzeiten in den Menschen, und wer einmal dort war, wird sich lange daran erinnern. Kein Wunder, dass auch der Gregorianische Choral in einer Fülle von Bildern von Jerusalem singt. In der Kappeler Klosterkirche, die wie jede Kirche als Abbild des Tempels gedacht ist, wollen wir in diesen Gesang einstimmen.

5. bis 7. März 2021 | Kloster Kappel am Albis (Schweiz) | Kurs-Flyer 2020!


«Gloria in excelsis! – Ehre sei Gott in der Höhe!»

Wegen der Corona-Pandemie abgesagt.

Evtl. wird der Kurs 2021 erneut ausgeschrieben.

Engel im gregorianischen Choral

Das deutsche Engel kommt vom griechischen Angelos, was Bote oder Gesandter bedeutet. In der Bibel sind die Engel der Hofstaat Gottes, Cherubim und Seraphim dienen ihm und singen das Dreimalheilig. Gott sendet sie aus zu den Menschen, um seine Botschaften zu übermitteln und seine Entscheide auszuführen. Engel berufen Propheten, und sie schützen die Gerechten vor ihren Verfolgern. Es sind Engel, die in den besonderen Momenten der Heilsgeschichte zur Stelle sind: Der Erzengel Gabriel verkündet Maria, dass durch sie Gottes Frohbotschaft, das Eu-Angelion, leibhaftig in die Welt kommen wird, und der Engel des Herrn wälzte den Stein vom Grab und berichtete den Frauen als ersten von der Auferstehung. Die Schutzengel schickt Gott zu uns, damit wir heil durch alle Lebenslagen kommen und aus der Bedrängnis befreit werden, wie Petrus aus dem Gefängnis des Herodes. Von all dem weiss der Gregorianische Choral zu singen.

11. bis 13. Dezember 2020 | Kloster Kappel am Albis (Schweiz) | Kurs-Flyer | Anmeldung


«Urbs Dei – Jerusalem / Jerusalem – Stadt Gottes»

Wegen der Corona-Pandemie auf 5.–7. März 2021 verschoben

Jerusalem – die heilige Stadt, Stadt Gottes, Stadt des Tempels und der Grabeskirche.
Jerusalem – Himmel auf Erden, Stadt der drei grossen Weltreligionen, Ziel von Pilgerreisen, heute wie zur Zeit der Psalmen, Sehnsuchtsort für viele.
Jerusalem – gebaut aus lebendigen Steinen, Eckstein und Fundament, perlengeschmückte Braut, erfüllt vom Jubel des Dreimalheilig.

Viele Bilder und Visionen weckt der Name dieser Stadt seit Urzeiten in den Menschen, und wer einmal dort war, wird sich lange daran erinnern. Kein Wunder, dass auch der Gregorianische Choral in einer Fülle von Bildern von Jerusalem singt. In der Kappeler Klosterkirche, die wie jede Kirche als Abbild des Tempels gedacht ist, wollen wir in diesen Gesang einstimmen.

27. bis 29. März 2020 | Kloster Kappel am Albis (Schweiz) | Kurs-Flyer | Anmeldung


«Lux de luce – Licht vom Licht»

Licht als Motiv im Gregorianischen Choral

Am Anfang war es finster über der Urflut, und Gott erschuf das Licht durch sein Wort. Der Advent, die Vorbereitungszeit auf das Fest der Geburt des Herrn, liegt absichtlich in der dunkelsten Zeit des Jahres, wenn es lange finster ist. Doch die Konsumwelt der Städte ist greller erleuchtet als zu einer anderen Zeit des Jahres. Das Aushalten der Dunkelheit, das Durchhalten bis zur Wintersonnenwende, dem Geburtstermin Jesu, dem fleischgewordenen Wort Gottes, war für die Menschen zu allen Zeiten eine Herausforderung.
«Ich bin das Licht» spricht Jesus selbst, und so ist das zunehmende Licht des Tages Symbol für die Erneuerung des Lebens in diesem kleinen Kind. Wir wollen am Ersten Advent die dunkle Stille dieser Zeit auf uns wirken lassen, spüren, wie ein einzelnes kleines Licht die Nacht erhellt und unsere Seele von den Gregorianischen Licht-Gesängen erleuchten lassen.

29. November bis 1. Dezember 2019 (Erster Advent) | Kloster Kappel am Albis (Schweiz) | Kurs-Flyer


«Regina cæli lætare – Freue dich, Himmelskönigin»

Maria im Gregorianischen Choral, Teil III

Kursbeschrieb: Mit diesem Kurs wird die Reihe rund um die Marianischen Amtiphonen fortgesetzt. Dieses mal steht die Antiphon der Osterzeit im Mittelpunkt, befinden wir uns doch mitten zwischen dem Osterfest und Pfingsten. Maria, der Gottesmutter, wird zugejubelt: Freue Dich! An Karfreitag stand Maria, die Menschin, und mit ihr die ganze Menschheit, unter dem Kreuz, fassungslos. Aber in deser Antiphon kommt nun zum Ausdruck, warum sie und mit ihr alle Menschen Grund zur Osterfreude haben: Ihr Sohn, der am Kreuz starb, ist auferstanden wie er es prophezeit hat. Und wie ein Sinnbild bricht zu Beginn des Monats Mai (dem traditionellen Marienmonat) auch in der Natur am Albis neues Leben an in der grünenden Landschaft. Diese Marienmystik, die den Zisterziensern auch in Kappel eigen war, wird anhand verschiedener Gesänge des Greg. Chorals erläutert.

3. bis 5. Mai 2019 | Kloster Kappel am Albis (Schweiz) | Kurs-Flyer


«Deus Misericordia – Gott ist die Barmherzigkeit»

Gottes Barmherzigkeit im Gregorianischen Choral

Seit den Zeiten der alten Kirche rufen wir in zahlreichen Gottesdiensten «Kyrie eleison! – Herr, erbarme dich!» und bekennen damit: «Gott ist die Barmherzigkeit, auf ihn vertraue ich.» Die Anrufung des barmherzigen Gottes hat eine lange Tradition, die sich in den Gesängen Israels, den Psalmen, ebenso niederschlägt wie im Gregorianischen Choral der monastischen Tradition. Gottes Barmherzigkeit wird angesichts der eigenen Sündhaftigkeit erfleht, auf den barmherzigen Vater wird vertraut, und die Erfahrung seiner grenzenlosen Barmherzigkeit wird bejubelt. Den höchsten Ausdruck erfährt dies in Psalm 136, der grossen Danklitanei fär Gottes ewiges Erbarmen, bei dem jeder Vers ausruft: «quoniam in æternum misericordia ejus – denn ewig währt seine Barmherzigkeit!». Mit diesem Psalm und anderen Stücken werden wir von Gott, dem Barmherzigen, singen.

21. bis 23. September 2018 | Kloster Kappel am Albis (Schweiz) | Kurs-Flyer