Kurse

Die nächsten Kurse mit Christof Nikolaus Schröder:


Engel im gregorianischen Choral

Kurzbeschrieb: Engel: sie jubeln dem Herrn Zebaoth zu, sie behüten uns auf unseren Wegen, sie überbringen Botschaften, sind Wächter und begleiten Israel durch die Wüste. Der Gregorianische Choral weiss davon zu singen.

13. bis 15. November 2020 | Kloster Kappel am Albis (Schweiz)


Jerusalem, Stadt Gottes

Kurzbeschrieb: Jerusalem: Stadt Gottes, Stadt des Tempels, Himmel auf Erden, Sehnsuchtsort ... auch im Gregorianischen Choral.

27. bis 29. März 2020 | Kloster Kappel am Albis (Schweiz)


«Lux de luce Licht vom Licht»

Licht als Motiv im Gregorianischen Choral

Am Anfang war es finster über der Urflut, und Gott erschuf das Licht durch sein Wort. Der Advent, die Vorbereitungszeit auf das Fest der Geburt des Herrn, liegt absichtlich in der dunkelsten Zeit des Jahres, wenn es lange finster ist. Doch die Konsumwelt der Städte ist greller erleuchtet als zu einer anderen Zeit des Jahres. Das Aushalten der Dunkelheit, das Durchhalten bis zur Wintersonnenwende, dem Geburtstermin Jesu, dem fleischgewordenen Wort Gottes, war für die Menschen zu allen Zeiten eine Herausforderung.
«Ich bin das Licht» spricht Jesus selbst, und so ist das zunehmende Licht des Tages Symbol für die Erneuerung des Lebens in diesem kleinen Kind. Wir wollen am Ersten Advent die dunkle Stille dieser Zeit auf uns wirken lassen, spüren, wie ein einzelnes kleines Licht die Nacht erhellt und unsere Seele von den Gregorianischen Licht-Gesängen erleuchten lassen.

29. November bis 1. Dezember 2019 (Erster Advent) | Kloster Kappel am Albis (Schweiz)


«Regina cæli lætare – Freue dich, Himmelskönigin»

Maria im Gregorianischen Choral, Teil III

Kursbeschrieb: Mit diesem Kurs wird die Reihe rund um die Marianischen Amtiphonen fortgesetzt. Dieses mal steht die Antiphon der Osterzeit im Mittelpunkt, befinden wir uns doch mitten zwischen dem Osterfest und Pfingsten. Maria, der Gottesmutter, wird zugejubelt: Freue Dich! An Karfreitag stand Maria, die Menschin, und mit ihr die ganze Menschheit, unter dem Kreuz, fassungslos. Aber in deser Antiphon kommt nun zum Ausdruck, warum sie und mit ihr alle Menschen Grund zur Osterfreude haben: Ihr Sohn, der am Kreuz starb, ist auferstanden wie er es prophezeit hat. Und wie ein Sinnbild bricht zu Beginn des Monats Mai (dem traditionellen Marienmonat) auch in der Natur am Albis neues Leben an in der grünenden Landschaft. Diese Marienmystik, die den Zisterziensern auch in Kappel eigen war, wird anhand verschiedener Gesänge des Greg. Chorals erläutert.

3. bis 5. Mai 2019 | Kloster Kappel am Albis (Schweiz) | Kurs-Flyer | Anmeldung


«Deus Misericordia – Gott ist die Barmherzigkeit»

Gottes Barmherzigkeit im Gregorianischen Choral

Seit den Zeiten der alten Kirche rufen wir in zahlreichen Gottesdiensten «Kyrie eleison! – Herr, erbarme dich!» und bekennen damit: «Gott ist die Barmherzigkeit, auf ihn vertraue ich.» Die Anrufung des barmherzigen Gottes hat eine lange Tradition, die sich in den Gesängen Israels, den Psalmen, ebenso niederschlägt wie im Gregorianischen Choral der monastischen Tradition. Gottes Barmherzigkeit wird angesichts der eigenen Sündhaftigkeit erfleht, auf den barmherzigen Vater wird vertraut, und die Erfahrung seiner grenzenlosen Barmherzigkeit wird bejubelt. Den höchsten Ausdruck erfährt dies in Psalm 136, der grossen Danklitanei fär Gottes ewiges Erbarmen, bei dem jeder Vers ausruft: «quoniam in æternum misericordia ejus – denn ewig währt seine Barmherzigkeit!». Mit diesem Psalm und anderen Stücken werden wir von Gott, dem Barmherzigen, singen.

21. bis 23. September 2018 | Kloster Kappel am Albis (Schweiz) | Kurs-Flyer | Anmeldung


«Ad fines – Bis an die Grenzen»

Grenzen und Grenzüberschreitung im Gregorianischen Choral

Das Leben führt uns immer wieder an Grenzen: Grenzen unserer Leistungsfähigkeit, Grenzen unserer Möglichkeiten, Grenzen unserer Hoffnung, Grenzen unseres Glaubens. Das war im alten Israel nicht anders, davon berichten Bibeltexte des Ersten Testaments, davon singen die Psalmen. Die vorösterliche Busszeit ist eine Zeit, in der die Grenzen bewusst werden – Fasten bedeutet ja nichts anderes, als Dinge bewusst zu begrenzen, die wir sonst im Übermass haben. Aber es steht ja Ostern bevor, das grosse Fest des Grenzeneinreissens, des Grenzüberschreitens: Gottes Barmherzigkeit und Gnade haben keine Grenze, und Sein Lob erschallt bis an die Grenzen der Erde.

23. bis 25. Februar 2018 | Kloster Kappel am Albis (Schweiz) | Kurs-Flyer


«Da pacem, Domine! – Verleih uns Frieden, Herr!»

Der Gregorianische Choral im Spiegel der Reformation

Als Luther im Gefolge des Thesenanschlags im Jahr 1517 als ideales Mittel zur Verbreitung seiner Lehren das Kirchenlied entdeckte, schuf er, wie andere Reformatoren auch, nicht nur völlig Neues, sondern schöpfte aus reichen Tradtion der eineinhalb Jahrtausende vor ihm. Bei genauer Analyse reformatorischer Lieder kann man viele gregorischen Gesänge identifizieren, die neben der Theologie des Greg. Chorals der neuen Lehre in mancherlei Weise ähnlich sind.

13. bis 15. Oktober 2017 | Kloster Kappel am Albis (Schweiz) | Details


«Da pacem, Domine! – Verleih uns Frieden, Herr!»

Der Gregorianische Choral im Spiegel der Reformation

Quellen des reformatorischen Liedgutes und Gemeinsamkeiten gregorianischer sowie reformatorischer Theologie.
Siehe zum Thema auch: Die Reformation und das Kirchenlied (Deutschlandfunk).

9. September 2017 | Kloster Pfaffen-Schwabenheim (Rheinhessen)