Kurse

Die nächsten Kurse mit Christof Nikolaus Schröder:


«Da pacem, Domine! – Verleih uns Frieden, Herr!»

Der Gregorianische Choral im Spiegel der Reformation

Quellen des reformatorischen Liedgutes und Gemeinsamkeiten gregorianischer sowie reformatorischer Theologie.
Siehe zum Thema auch: Die Reformation und das Kirchenlied (Deutschlandfunk).

9. September 2017 | Kloster Pfaffen-Schwabenheim (Rheinhessen)


«Da pacem, Domine! – Verleih uns Frieden, Herr!»

Der Gregorianische Choral im Spiegel der Reformation

Als Luther im Gefolge des Thesenanschlags im Jahr 1517 als ideales Mittel zur Verbreitung seiner Lehren das Kirchenlied entdeckte, schuf er, wie andere Reformatoren auch, nicht nur völlig Neues, sondern schöpfte aus reichen Tradtion der eineinhalb Jahrtausende vor ihm. Bei genauer Analyse reformatorischer Lieder kann man viele gregorischen Gesänge identifizieren, die neben der Theologie des Greg. Chorals der neuen Lehre in mancherlei Weise ähnlich sind.

13. bis 15. Oktober 2017 | Kloster Kappel am Albis (Schweiz) | Details


«Ad fines – Bis an die Grenzen»

Grenzen und Grenzüberschreitung im Gregorianischen Choral

Das Leben führt uns immer wieder an Grenzen: Grenzen unserer Leistungsfähigkeit, Grenzen unserer Möglichkeiten, Grenzen unserer Hoffnung, Grenzen unseres Glaubens. Das war im alten Israel nicht anders, davon berichten Bibeltexte des Ersten Testaments, davon singen die Psalmen. Die vorösterliche Busszeit ist eine Zeit, in der die Grenzen bewusst werden – Fasten bedeutet ja nichts anderes, als Dinge bewusst zu begrenzen, die wir sonst im Übermass haben. Aber es steht ja Ostern bevor, das grosse Fest des Grenzeneinreissens, des Grenzüberschreitens: Gottes Barmherzigkeit und Gnade haben keine Grenze, und Sein Lob erschallt bis an die Grenzen der Erde.

23. bis 25. Februar 2018 | Kloster Kappel am Albis (Schweiz) | Anmeldung


«Deus Misericordia – Gott ist die Barmherzigkeit»

Gottes Barmherzigkeit im Gregorianischen Choral und in der Tradition der Sufis

Dies soll ein besonderer Kurs werden, denn er wird die Grenzen zur islamischen Tradition öffnen. «Der Barmherzige» ist der erste der 99 Namen Gottes im Islam. Im Christentum gilt Jesus als die personifizierte Barmherzigkeit Gottes. Ausgewählte Stücke des Gregorianischen Repertoires werden dies singend erfahrbar machen. Den Abschluss des Kurses wird das gemeinsame Musizieren mit dem Sufi-Ensemble Hosh Neva in der Klosterkirche bilden.
Dies ist ein Kurs im Rahmen des Vorjahres des Reformationsjubiläums in der Schweiz, in welchem Kappel im dritten Quartal die Tür zum Islam weit aufstösst.

21. bis 23. September 2018 | Kloster Kappel am Albis (Schweiz)